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Pflanzenauswahl

Nussige Vielfalt im Garten: Walnuss, Haselnuss und Esskastanie bieten tolle Früchte für alle Nussliebhaber

Von Samuel Potthoff
Veröffentlicht am · aktualisiert am · 4 Min. Lesezeit
Drei Walnüsse auf einem Tisch
Inhalt
    Kurz zusammengefasst: Walnuss, Haselnuss und Esskastanie wachsen gut in heimischen Gärten und liefern leckere Nüsse. Walnuss und Esskastanie werden zu stattlichen Bäumen für sonnige Standorte und große Gärten. Die Haselnuss ist anpassungsfähiger und eignet sich als Strauch besonders für kleine Gärten, als Baumhasel wird auch sie groß. Alle drei sind winterhart.

    Alle Pflanzen auf einen Blick

    PflanzeStandortEndhöhePreis
    Walnuss Sonnig 20–30 m €64,90
    Haselnuss Klassiker Sonnig bis halbschattig 3–5 m ab €12,90
    Edelkastanie Sonnig bis halbschattig 20–30 m €64,90

    Nüsse enthalten ungesättigte Fette, Eiweiß, Kohlenhydrate und Ballaststoffe, dazu verschiedene Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe. Auch im Garten haben sie einiges zu bieten: Nussbäume und -sträucher sind in der Regel schön anzusehen, pflegeleicht und wachsen sehr gut in unseren Gärten und sind schon deshalb eine spannende Idee für die eigene Gartengestaltung! 

    Daher wollen wir heute mal drei Nussarten vorstellen, die in heimischen Gärten besonders gut wachsen und leckere Ernteerträge bringen:

    • die Walnuss,
    • die Haselnuss und
    • die Esskastanie (ja, die Maronen zählen auch zu den Nüssen).

    Die Nussbäume

    1. Walnuss

    Der Walnussbaum sieht nicht nur durch ihre elegante Erscheinung besonders schön aus, sondern liefert im Herbst auch eine reiche Ernte von leckeren Nüssen. Die Nüsse können geknackt und als köstlicher Snack genossen, in Backwaren wie bspw. einem Birnen-Walnuss-Kuchen, in Salaten und sogar für die Ölproduktion verwendet werden. Außerdem macht es auch den Kindern großen Spaß, die Nüsse im Herbst zu sammeln und anschließend zu verputzen. Walnüsse enthalten von allen Nussarten am meisten Alpha-Linolensäure, eine Omega-3-Fettsäure. Außerdem stecken in den Früchten Mineralstoffe wie Kalium, Magnesium, Kalzium, Zink und Eisen. Darüber hinaus eignet sich das Laub auch hervorragend als Mottenschutz. Einfach ein paar getrocknete Blätter klein schneiden und in einem kleinen Säckchen zwischen die Kleidung hängen.

    Walnuss

    (Link zur Produktbeschreibung "Walnussbaum")

    Standort Sonnig
    Endhöhe20–30 m
    WinterWinterhart
    Lieferform Im Topf
    Das Geäst eines Walnussbaums mit vielen grünen, ovalen Blättern. links im Bild ein brauner Ast mit einigen grünen Fruchtkapseln Walnuss Topf-/Containerpflanze· €64,90 Ansehen

    2. Haselnuss

    Die Haselnuss (entweder als Strauch oder als Baum, dann die sog. Baumhasel) gibt vermutlich die beliebtesten Nüsse, die in unseren Gärten wachsen. In vielen Produkten finden sich Haselnüsse und so eignen sich diese Früchte besonders für leckere Haselnusskuchen oder Schokoladenkompositionen. Außerdem lassen sich mit etwas Rohkakao, Zucker und Fett aus den Haselnüssen besonders schmackhafte Brotaufstriche herstellen. Haselnüsse enthalten Vitamin E, Magnesium und Phosphor. Außerdem enthalten sie Eisen und Zink. Für einen besseren Ertrag stehen bei den strauchförmig wachsenden Haselnüssen auch veredelte, besonderes grossfrüchtige Sorten zur Verfügung.

    Haselnuss

    (Link zur Produktbeschreibung "Haselnuss")

    Standort Sonnig bis halbschattig
    Endhöhe3–5 m
    WinterWinterhart
    Lieferform Im Topf
    Ein frischer grüner Trieb einer Haselnusspflanze, mit großen hellgrünen Blättern Haselnuss Klassiker Topf-/Containerpflanze· ab €12,90 Ansehen

    3. Esskastanie

    Die Esskastanie (oder auch Edelkastanie genannte) ist in dieser Runde vermutlich weniger bekannt, aber nicht weniger beachtenswert. Die Maronen der Esskastanie eignen sich besonders gut zu herzhaften Gerichten. So werden sie bspw. gerne als Beilage zu Wildgerichten verspeist oder auch als vegetarische Variante in einem leckeren Nussbraten. Esskastanien enthalten Ballaststoffe, Kalium und B-Vitamine. Darüber hinaus ist die Esskastanie als „Königin der Bäume“ auch im Garten ein Blickfang. Die Blätter sind spitz zulaufend sowie leicht gezackt und die Kastanien leicht „pieksig-wollig“. Somit sind sie auch aus ästhetischen Gründen besonders schöne Bäume.

    Esskastanie

    (Link zur Produktbeschreibung "Esskastanie")

    Standort Sonnig bis halbschattig
    Endhöhe20–30 m
    WinterWinterhart
    Lieferform Im Topf
    Edelkastanie / Esskastanie ganzer Baum Edelkastanie Topf-/Containerpflanze· €64,90 Ansehen

    Standortbedingungen

    Bzgl. der Standortbedingungen unterscheiden sich die Bäume teilweise ein wenig.

    1. Walnuss

    Die Walnuss mag sonnige Standorte mit gut durchlässigem Boden. Sie gedeiht am besten in tiefgründigen Böden und benötigt zumindest im Sommer eine regelmäßige Bewässerung.

    2. Haselnuss

    Haselnussbäume sind im Vergleich dazu weniger anspruchsvoll. Sie sind äußerst anpassungsfähig und gedeihen in den meisten Böden. Sie bevorzugen neutrale bis kalkhaltige Böden und gedeihen in sonnigen bis halbschattigen Umgebungen.

    3. Esskastanie

    Die Esskastanie hingegen braucht ähnliche Bedingungen wie die Walnuss: gut durchlässige Böden sowie volle Sonne und bei Trockenheit regelmäßiges Gießen. Anders als die Walnuss mag sie kalkarme, leicht saure Böden.

    Alle drei Bäume sind winterhart und gut für unsere Breitengrade geeignet. Beim Haselnussstrauch fördert ein regelmäßiges Auslichten die Erträge, Walnuss und Esskastanie werden dagegen nur bei Bedarf geschnitten. Dabei können die Walnuss, die Baumhasel und die Esskastanie zu stattlichen Bäumen heranwachsen. Sie bevorzugen daher einen großen Garten mit Platz und können im Sommer auch wunderbar Schatten spenden. Die Haselnuss als Strauch (im Gegensatz zur Baumhasel) ist typischerweise etwas kleiner und bietet sich somit für kleine Gärten besonders an.

    Als Fazit bringen Walnuss, Haselnuss und Esskastanie Abwechslung in den Garten und liefern Früchte, die sich in der Küche vielseitig verwenden lassen. Die Wahl zwischen diesen Nussbäumen hängt von den individuellen Präferenzen und dem verfügbaren Platz ab – in kleineren Gärten ist die Haselnuss vermutlich die beste Wahl. Mittleren bis größeren Garten können ein Walnussbaum oder eine Esskastanie einen besonders schönen Charakter verleihen. Aber egal auf welchen Baum die Wahl fällt, in jedem Fall ist sind die Bäume eine Bereicherung für jeden Garten und bieten köstliche Ernten für die kommenden Jahrzehnte.

    Weitere Nussgehölze

    Passend dazu aus unserem Sortiment

    • Schwarznuss: Essbare, ölreiche Kerne in grüner Hülle im Herbst
    • Bluthasel: Purpurrote bis dunkelrote Blätter im Sommer

    Häufige Fragen zu diesem Thema

    Zählt die Esskastanie zu den Nüssen?

    Ja, die Maronen der Esskastanie zählen auch zu den Nüssen. Die Maronen eignen sich besonders gut für herzhafte Gerichte, etwa als Beilage zu Wildgerichten.

    Gibt es die Haselnuss auch als Baum?

    Ja, neben dem Haselnussstrauch gibt es die Baumhasel, die zu einem stattlichen Baum heranwächst. Der Strauch bleibt kleiner und passt deshalb besser in kleine Gärten.

    Sind Walnuss, Haselnuss und Esskastanie winterhart?

    Ja, alle drei sind winterhart und gut für unsere Breitengrade geeignet.

    Wann trägt der Walnussbaum Nüsse?

    Im Herbst liefert der Walnussbaum eine reiche Ernte. Die Nüsse kannst du knacken, backen, für Salate oder sogar zur Ölproduktion verwenden.

    Braucht die Walnuss viel Sonne?

    Ja, die Walnuss mag sonnige Standorte mit gut durchlässigem, tiefgründigem Boden. Im Sommer braucht sie regelmäßig Wasser.

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